Die Firma Erndl-Küchen, ein familiengeführtes Unternehmen mit Hauptsitz in Osterhofen/Arbing,  ist bekannt für hochwertige Massivholzküchen und Holzmöbel. Seit über 50 Jahren fertigt Erndl-  Küchen in der eigenen Schreinerei individuelle Lösungen nach Maß. Das Unternehmen wurde im  Jahre 1970 als kleine Schreinerei gegründet und gehört heute zu den erfolgreichsten  Küchenherstellern im ganzen bayerischen Raum. Die Massivholzküchen erfreuen sich großer  Beliebtheit, u.a. dank des verantwortungsvollen Ökologie- und Nachhaltigkeitskurses des Hauses  Erndl. Die Firma trägt das Siegel „Bayerwald Premium“, denn das verarbeitete Holz stammt aus  dem Bayerischen Wald und ist chemisch unbehandelt. Alfred und Carola Erndl, die Inhaber der Firma, sind bodenständig und sehr christlich-sozial  eingestellt. Ihre große Hilfsbereitschaft und ihr tatkräftiges soziales Engagement geschieht  regelmäßig im Stillen, ohne viel Aufhebens. Sie wehren ab, wenn ihnen offiziell gedankt und dabei  ihr Name genannt werden soll. Aber es darf, ja es muss auch einmal ausgesprochen werden, was sie oft so „nebenbei“ an Gutem geschehen lassen. Auf die Frage an die beiden: „Warum tut ihr  das?“ Kam die schlichte Antwort: „Mei, wir glauben noch an den Wert von einem ‚Vergelt’s Gott‘!“  Der koptisch-orthodoxe Bischof in Deutschland Anba Damian (Wohnsitz in Brenkhausen-Höxter), ein sehr sozial engagierter Bischof, ist für die Familie Erndl  kein Unbekannter. Sie haben ihn bereits bei der Beschaffung seines VW-Busses finanziell unterstützt. Zur Zeit richtet Bischof Damian gerade in Nieheim  (Landkreis Höxter) in seinem Bildungshaus (ehemals Kolpingshaus) eine Unterkunft für minderjährige und unbegleitete Flüchtlinge ein. Dafür benötigt er  dringend eine Küche. Als Alfred und Carola Erndl davon erfuhren, beschlossen sie spontan, dem Bischof eine hochwertige Ausstellungsküche (Neuwert ca.  20.000 Euro) inklusive einer Arbeitsplatte aus Granit und Geräte (Backofen und Spülmaschine) kostenlos zu überlassen. Soweit, so gut! Das Problem war aber: Wie bringt man das alles ins 580 Kilometer entfernte  Nieheim? Kurzentschlossen haben Firmenchefin Carola Erndl und ihre Schwester Edeltraud  Weber, Lehrerin am Gymnasium Vilshofen und Vorsitzende von Oriens-Occidens e.V., die  Küche in der Erndl-Niederlassung Schierling zusammen mit einem Monteur abgebaut und auf  den 7,5 t-LKW der Firma verladen. An Allerseelen machten sich die beiden Schwestern Carola  und Edeltraud um 6.15 Uhr mit dem 7,5 t-LKW auf den Weg von Arbing nach Nieheim/Westfalen  und kamen dort nach acht Stunden Fahrt um 14.15 Uhr an.  Die größte Herausforderung bei dem ganzen Unternehmen war das Auf- und Abladen der ca. 300 kg schweren Granitplatte. Mithilfe von jeweils sechs Helfern  (alle aus verschiedensten Nationen) gelang das Unternehmen ohne Schaden. Bischof Damian freute sich bei der Ankunft des Transportes wie ein „kleiner Bub“. Zum einen konnte er es gar nicht glauben, dass ihm diese Küche genau zum  richtigen Zeitpunkt geschenkt wurde, zum anderen war er fassungslos, dass die beiden mutigen und tatkräftigen Frauen Carola und Edeltraud nach einer  Stärkung und einer kurzen Führung durch das koptisch-orthodoxe Kloster Brenkhausen trotz seiner Einladung und seinem Drängen, doch im Kloster zu  übernachten, um 17.30 Uhr noch die Rückfahrt antraten. Um 1.30 Uhr kamen sie - Gott sei Dank - wieder heil in Arbing an. Sie legten insgesamt eine Strecke  von 1160 km innerhalb von 20 Stunden zurück.  Und das alles für ein Vergelt’s Gott  -  Segne’s Gott! Wir wissen heute: Wer anderen etwas Gutes tut, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten, wer anderen  Menschen vorbehaltlos eine Freude bereitet, wird dadurch selbst glücklicher und freier. Zur Firma Erndl gehört jedenfalls das Großzügigsein, ob es sich um  Materielles oder die Zeit handelt, die sie anderen Menschen schenken. Alfred und Carola Erndl sind überzeugt: „Der Herrgott weiß es ja, und das g’langt!“ So  wünschen wir, dass der Herrgott jedes „Vergelt‘s Gott“, das der Familie Erndl immer wieder zugesagt wird, hört und die Familie und ihren Betrieb auch weiterhin  mit seinem Segen begleitet. Archimandrit Dr. Abraham-Andreas Thiermeyer 
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Hilfsaktion der Fa. ERNDL-Küchen Osterhofen-Arbing (Niederbay.)

Ohne viel Aufhebens, einfach so für ein „Vergelt’s Gott  -  Segne’s Gott!“ „Vergelt’s Gott!,“ sagt aa d’ Muatter laut, „Vergelte Gott!“ ein jedes Kind, und jed’s „Vergelt’s Gott“, ohne Frag, sein Weg zum Herrgott findt. (Max Hofmann)
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