Oriens-Occidens verbindet Christen
verschiedener Kirchen aus Ost und West
Termine
Mitgliederversammlung 2026
Termin:
Fronleichnam, 4. Juni 2026, 16 Uhr
Ort:
Collegium Orientale, Eichstätt
Sinnvolle Geschenke und eine Unterstützung des Christlichen Ostens
„MIT DER OSTKIRCHE BETEN“
beide CDs sind zu je 10,00 Euro zu beziehen über:
A.K.M. Postfach 1104
D-85065 Eichstätt
E-Mail: office@akmev.info
Tel. 08423985729
https://akmev-online.info/
Mystische Theologie aus dem Collegium Orientale:
Zwei neue CDs mit ostkirchlichen Gesängen vertiefen Rosenkranz und Jesusgebet
von Benedikt Winkler
Gut
zehn
Jahre
ist
es
her,
dass
im
Collegium
Orientale,
dem
ostkirchlichen
Priesterseminar
in
Eichstätt,
der
Gründungsdirektor
Archimandrit
Thiermeyer
die
Idee
hatte,
den
Rosenkranz
und
das
Jesusgebet
als
Audio-CD
aufzunehmen.
Nun
ist
das
Projekt
der
Sänger
des
Collegium
Orientale
unter
der
Leitung
von
Dirigent
Ruslan
Stetsyk
vollendet.
Geistliche
Lesungen,
sich
abwechselnde
griechische
und
Kyiver
Choräle,
galizische
und
westukrainische
Doxologien,
Ave-Mariae,
Kyrieeleisons
und
Paternoster
nach
N.
Rimsky-Korsakov,
N.
Kidrov,
H.
Watzl,
J.
Arcadelt
und
A.
Merusch,
stimmen
ein
in
das
vielfältige
und
geheimnisvolle
Proprium
der
Ostkirchen,
im
Besonderen
der
ukrainisch-griechisch-katholischen
Kirche.
Im
Ersten
und
Zweiten
Tenor
singen
Oleksandr
Petrynko,
Ivan
Sliubyk,
Liubomyr
Mysak
und
Roman
Budziak,
im
Bariton
Mykola
Dobra,
Mykola
Vytivskyi
und
Markiian
Sviato.
Ivan
Kostetskyi
und
Markiian-Illia
Mykytchyn
singen
Bass.
Der
Zelebrant
ist
Archimandrit
Thiermeyer.
„Wir
möchten
einen
kleinen
Beitrag
zur
komparativen
Erschließung
des
geistlichen
Lebens
der
West-
und
der
Ostkirche
leisten“,
schreibt
Erzpriester
und
COr-Rektor
Oleksandr
Petrynko
in
seiner
Hinführung.
Dabei
zeige
sich
deutlich,
dass
das
Verbindende
in
den
Gebetsüberlieferungen der beiden Kirchen größer sei als das Trennende. Es sei Maria, die als verbindendes Glied der beiden Kirchen hervortrete, so Petrynko.
Die
erste
CD
steht
unter
dem
Titel
„Gebenedeit
bist
du
unter
den
Frauen“
und
widmet
sich
der
„Rosa
mystica“,
der
mystischen
Rose,
wie
die
Jungfrau
und
Gottesmutter Maria in der
Lauretanischen
Litanei
(11./12.
Jh.)
genannt
wird.
Sie
hilft,
in
Gottes
Gegenwart
einzutreten.
Als
Mutter
der
ungeteilten
Kirche
verbindet
sie
uns
und
ist
inbrünstige
Fürbitterin
bei
ihrem
Sohn
Jesus
Christus.
Der
Rosenkranz
sei
vor
allem
ein
christologisches
Betrachtungsgebet,
welches
die
fünf
Geheimnisse
kontempliere,
macht
Petrynko
in
der
Hinführung
deutlich.
Eremiten
des
3.
und
4.
Jahrhunderts
begannen
damit,
kleine
Steinchen
oder
Körner
auf
Schnüre
zusammenzuknoten.
Dieser
fromme
Brauch
durchzieht
die
Kirchengeschichte.
Als
Blütenkranz
auf
dem
Kopf,
als
Geschenk
der
Minnesänger
an
eine
verehrte
Frau
oder
als
geistliche
Rosen
erfreut
sich
der
Rosenkranz
zeitloser
Beliebtheit
und
mannigfaltiger
Verwendung.
Archimandrit
Thiermeyer
beschreibt
die
Geschichte
des
Rosenkranzes
und
wünscht
sich,
dass
die
feierlich-liturgische
Form
des
Rosenkranzes
helfen
möge,
das
Antlitz
des
Herrn
zu
betrachten
und
es
immer
heller
erstrahlen
zu
lassen.
Mit
der
Ikone
„Mutter
der
Barmherzigkeit“
der
aus
Lemberg
(Lwiw)
stammenden
Ikonografin
Ivanka
Demchuk
findet
Maria
als
Theotókos,
als
Gottesgebärerin,
auf
dem
Cover der CD eine Visualisierung.
Die
zweite
CD
stellt
das
Jesusgebet
als
Herzensgebet
der
Ostkirche
in
den
Mittelpunkt.
Das
Collegium
Orientale
freue
sich
mit
der
Aufnahme,
das
Jesusgebet
als
ein
gemeinschaftlich
gebetetes
Lob-,
Dank-
und
Bittgebet
vorstellen
zu
dürfen,
schreibt
Petrynko.
Der
Titel
„Um
deines
Namens
willen“
entspringt
bekannten
Bibelstellen
und
Einleitungsgebeten
des
byzantinischen
Ritus.
Auf
der
theologischen
Grundlage,
dass
der
Name
„Jesus
Christus“
im
Zentrum
unserer
christlichen
Existenz
stehe
und
uns
Erlösung
und
Heil
gewähre,
wird
in
den
byzantinischen
Ostkirchen
seit
Jahrhunderten
das
„Jesusgebet“
beziehungsweise
das
„Herzensgebet“
gepflegt
und
praktiziert.
„Das
wiederholte
Anrufen
des
Namens
des
allmächtigen
und
menschenliebenden
Sohnes
Gottes
führt
in
die
innere
Begegnung
mit
Gott“,
schreibt
Petrynko.
Archimandrit
Thiermeyer
zeigt
die
Geschichte
des
Jesusgebets
auf
und
führt
zugleich
in
die
Praxis
des
Gebets
ein.
Er
betont,
dass
das
Jesusgebet
ein
schlichtes
Gebet
sei,
dass
zu
jeder
Zeit,
an
jedem
Ort
und
bei
jeder
Gelegenheit
gebetet
werden
kann.
Der
vertrauende
Glaube
genüge,
denn
„wer
den
Namen
des
Herrn
anruft
wird
gerettet“
(Joel
3,5).
So
ist
das
Jesusgebet
auch
ein
ganz
einfaches
und
wirksames
Fürbittgebet.
Für
das
Cover
der
CD
ist
die
Ikone
„Der
verherrlichte
Christus“
von
Ivanka
Demchuk
ausgewählt
worden.
Die
junge
Hagiografin
vermag
es,
auf
ihre
eigene
Weise
Hörer*in
und
Beter*in in das Geheimnis des Jesusgebets einzulassen: Christus thront im innersten Kern und ist ummantelt wie von Jahresringen eines Baumes.
Die
ostkirchlichen
Männergesänge
und
Gebete
des
Collegium
Orientale
sind
geistlicher
Hochgenuss,
unübertrefflich
und
wohltuend.
Von
den
feinen
Gesängen
geht
eine
gottselige
Ruhe
aus.
Gerade
im
Zugehen
auf
Weihnachten
künden
die
CDs
mit
dem
gesungenen
„Ave-Maria“,
dem
Gruß
des
Erzengels
Gabriel
an
Maria,
von
der
Menschwerdung
unseres
Herrn
Jesus
Christus,
während
die
Kyrie-Anrufungen
an
die
Zeit
der
Wüstenväter
des
3.
bis
6.
Jahrhunderts
erinnern:
„Erbarme
dich
meiner, o Gott, nach deiner großen Barmherzigkeit“ (Ps 50,1).
„Wenn
diese
geschwisterlichen
Gebetsformen
der
ungeteilten
Kirche
in
Ost
und
West
gleicherweise
Heimatrecht
bekämen,
wäre
das
eine
große
Hilfe
auf
dem
Weg
zur
vollen
Einheit“,
schreibt
Archimandrit
Thiermeyer
und
empfiehlt
als
das
beste
Mittel
dazu,
das
gemeinsame
Beten
des
Gottesvolkes
der
Kirchen.
Die
CDs
mit
ihren
lehrreichen
Hinführungen
zu
den
„wirkmächtigen
geistlichen
Hilfen“
Rosenkranz
und
Jesusgebet
mit
einer
Gesamtspielzeit
von
68
und
74
Minuten
eignen
sich
ganz besonders für lange Autofahrten.
Als Weihnachtsgeschenk erschließen sie die ostkirchliche Spiritualität und den Sinn von Weihnachten neu und vertieft.
Das
hochwertige
Tondokument
der
Jesus-
und
Marienfrömmigkeit
ist
mystische
Theologie
und
Liebe
zur
christlichen
Gebetstradition
und
Tugendschönheit
von
Ost-
und Westkirche.
Den Rosenkranz ostkirchlich beten
"Gebenedeit bist Du unter den Frauen"
Es singt das Collegium Orientale in Eichstätt.
Im Booklet findet sich eine umfangreiche
Einführung in Gebetspraxis und Spiritualität.
Gesamtspieldauer: 68 Minuten
Das JESUSGEBET der Ostkirche
"Um Deines Namens Willen"
Es singt das Collegium Orientale in Eichstätt.
Im Booklet findet sich eine umfangreiche
Einführung in Gebetspraxis und Spiritualität.
Gesamtspieldauer: 74 Minuten
Neuerscheinung
„GEPRIESEN BIST DU, HERR!“ – GEBETBUCH DES BYZANTINISCHEN RITUS
Im
Auftrag
des
Hochwürdigsten
Herrn
Bischofs
Petro
Kryk,
Apostolischer
Exarch
für
die
katholischen
Ukrainer
des
byzantinischen
Ritus
in
Deutschland
und
Skandinavien
,
wurde
ein
neues
Gebetbuch
herausgegeben:
Gepriesen
bist
Du,
Herr!
Gebetbuch
des
byzantinischen
Ritus,
Eichstätt
2020
(1248
Seiten).
Erarbeitet
wurde
es
von
Archimandrit
Dr.
Andreas-A.
Thiermeyer,
Erster
Vorsitzender
der
Aktionsgemeinschaft
Kyrillos
und
Methodios
e.V.
(A.K.M.),
und
Erzpriester
Dr. Oleksandr Petrynko, Rektor des Collegium Orientale Eichstätt.
Die
Intention
der
Mühen
war,
eine
für
den
gottesdienstlichen
Gebrauch
in
deutscher
Sprache
verwendbare
Textvorlage
zu
erarbeiten,
und
zwar
mit
all
den
Gebeten,
den
Tagzeiten
(Auswahl),
den
Feiern
der
Mysterien
(Sakramente)
und
den
Sakramentalien
und
Segnungen
sowie
der
eucharistischen
Liturgie
und
den für sie notwendigen
Tagesgesängen
im byzantinischen Ritus.
Als
Vorlagen
dienten
den
Übersetzern
und
Redakteuren
die
editiones
typicae
der
Liturgie-Texte
aus
Rom
sowie
die
offiziellen
kirchenslavischen,
ukrainischen
und
deutschen
Ausgaben
der
Ukrainischen
Griechisch-Katholischen
Kirche,
der
größten
katholischen
Ostkirche
des
byzantinischen
Ritus.
Darüber
hinaus
wurden
jene
deutschen
Übersetzungen
konsultiert
und
teilweise
wörtlich
übernommen,
die
seit
langer
Zeit
im
Collegium
Orientale
Eichstätt
in
täglicher
Gebetspraxis
verwendet werden.
Bei
der
Übersetzung
bzw.
Revision
der
Texte
wurde
sowohl
auf
eine
hohe
Genauigkeit
und
große
Treue
gegenüber
den
Originaltexten
als
auch
auf
die
Erfordernisse
der
deutschen
Sprache
sowie
den
poetisch-liturgischen
Charakter
und
die
Singbarkeit
Wert
gelegt.
Viele
moderne
Übersetzungen
kennen
diese
Gratwanderung
zwischen
einer
akribischen
Texttreue,
die
sich
nicht
immer
für
den
gottesdienstlichen
Vollzug
eignet,
und
einer
sprachlichen
Adaptation.
Die
Übersetzer
sind
der
Überzeugung,
den
Gläubigen
eine
in
langer
Praxis
gereifte
Übersetzung
vorlegen
zu
können,
die
in
Treue
zu
den
Vorlagen
auch
den
Ansprüchen
einer
zeitgenössischen
Gebetssprache
gerecht
wird,
wobei
sie
zugleich
den
vollen
theologischen Gehalt zu wahren vermag.
Der
Heiligenkalender
wurde
um
die
Tagesgesänge
von
Heiligen
ergänzt,
von
denen
die
allermeisten
katholisch
(verschiedene
Rituskirchen)
und
einige
orthodox
(verschiedene
orthodoxe
Kirchen)
sind.
Diese
Erweiterung
des
Heiligenregisters
entspricht
dem
Wunsch,
die
konkrete
Situation
der
griechisch-
katholischen
Byzantiner
wahrzunehmen
und
gottesdienstlich
zu
berücksichtigen
,
da
sie
im
westeuropäischen,
deutschsprachigen
Kontext
leben
und
diesen
Heiligen
oft
begegnen,
zu
ihnen
beten
und
sie
auch
zu
Patronen
wählen.
Das
Gleiche
gilt
auch
für
die
orthodoxen
Heiligen,
deren
Texte
(Troparien
und
Kondakien)
hier
aufgenommen
wurden.
Diese
repräsentieren
die
einzelnen
orthodoxen
Schwesterkirchen
und
sollen
den
byzantinischen
Katholiken
bei
ökumenischen
Gottesdiensten
eine
Hilfe
leisten.
Bei
der
Übersetzungsarbeit
und
dem
Korrekturlesen
sowie
der
Überprüfung
der
Singbarkeit
waren
im
Rahmen
dieses
Buchprojektes
viele
ehemalige
und
aktuelle,
haupt-
und
ehramtliche
Mitarbeiter
und
Studierende
des
Collegium
Orientale
beteiligt,
die
im
Nachwort
zum
Gebetbuch
eigens
erwähnt
werden.
Den
theologischen
Gehalt
prüfte
dankenswertereise
Professor
Archim.
Dr.
Michael
Schneider
SJ,
Spiritual
des
Collegium
Willibaldium
Eichstätt.
Es
handelt
sich
daher
beim
vorliegenden
Gebetbuch
um
ein
gemeinschaftliches
Werk,
das
auf
das
Wohlwollen
und
den
großen
Einsatz
der
Beteiligten
angewiesen war.
Ihnen allen gebührt dafür ein großer herzlicher Dank!
Die
Ikonen
und
Darstellungen
im
Buch,
die
zum
größten
Teil
dem
Hymnos-Akathistos-Raum
des
Collegium
Orientale
Eichstätt
entnommen
sind
und
die
wir
im
Gebetbuch
verwenden
durften,
stammen
von
dem
Ikonenmaler
Tamás
Seres
aus
Ungarn.
Auf
ihre
eigene
Weise
mögen
sie
den
Beter
beim
Gebrauch
dieses
Gebetbuches
begleiten
und
ihm
das
Mysterium des Glaubens erschließen.
Seine
Seligkeit
Sviatoslav
(Shevchuk),
Oberhaupt
der
Ukrainischen
Griechisch-
Katholischen
Kirche,
hat
diese
deutsche
Textfassung
mit
Datum
vom
1.
Juni
2020
approbiert.
Der
Eichstätter
Oberhirte,
Bischof
Gregor
Maria
Hanke
OSB
,
in
dessen
Obhut
sich
die
Entstehungsstätte
des
Gebetbuches
–
das
ostkirchliche
Priesterseminar
„Collegium
Orientale“
–
befindet,
hat
uns
ein
Grußwort
geschrieben.
Der
Verband
der
Deutschen
Diözesen
(
VDD
)
und
viele
einzelne
deutschsprachige
Erz/Bistümer
sowie
Spenderinnen
und
Spender
der
A.K.M.
haben
durch
ihre
finanzielle
Förderung
die
Drucklegung
dieses
liturgischen
Buches
dankenswerterweise möglich gemacht.
Möge
sich
das
vorliegende
liturgische
Buch
in
der
liturgischen
Praxis
bewähren
und
dem Seelenheil der Gläubigen und der Heiligung ihres Lebens dienen!
Erworben
werden
kann
das
neuerschienene
Gebetbuch
im
Online-Shop
der
Aktionsgemeinschaft Kyrillos und Methodios e.V. (A.K.M.) zum Preis von
45,00€: akmev-online.info
bzw. telefonisch im Sekretariat der A.K.M.:
08423/985729
.
Fronleichnamseminar 2026
Titel:
Das „nicht von Menschenhand gemachte Bild Christi“
Referent:
Archimandrit Dr. Andreas-Abraham Thiermeyer
Termin:
4.-5. Juni 2026
Ort:
Collegium Orientale, Eichstätt
Sommerseminar 2026
Titel:
Dom und Kirchen in Paderborn
Termin:
27.-30.08.2026
Ort:
Kopt.orth. Kloster Brenkhausen
Quelle: https://koptisches-kloster-brenkhausen.de